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Der Andalusier


Der Andalusier auf vier Beinen – besonnen, edel, fügsam treu!
Das typisch spanische Rassepferd aus dem Südosten der iberischen Halbinsel beeindruckt jeden Pferdeliebhaber enorm. Bereits vor Jahrhunderten wachten im Südosten Spaniens Mönche der Karthäuserklöster über die Reinheit der Zucht. Vermutungen über die eigentliche Herkunft dieser edlen Tiere wurden immer wieder angestellt. Sogar Berberpferde sollen über die Straße von Gibraltar gekommen sein, sich mit der einheimischen Pony-Rasse Sorraia Pony vereinigt haben und so entstand nach und nach der berühmte Andalusier. Hier spielen allerdings auch viele Mythen mit. Allerdings wird heute immer noch versucht die edle Pferderasse mit dem arabischen Vollblut und ausgesuchten Berbern zu veredeln. Da die Mauren, welche Spanien im 8 Jh. n. Chr. eroberten, kein Reiterheer waren, ist auch diese Theorie fraglich.

 

Er ist schön – dieser edle Andalusier!
Wie soll ich ihn Dir beschreiben, dass Du Dir dieses edle Rassepferd auch optisch vorstellen kannst? Also: Bei einem Stockmaß von wenigstens 152 cm bei Hengsten bis 175 cm und mindestens 150 cm bei den Stuten hat der Andalusier bereits durch seine Körpergröße eine enorme und stolze Ausstrahlung. Zu den zulässigen Farben zählen Schimmel und Braune. Ebenso sind Füchse seit dem Jahre 2003 zugelassen. Der Kopf dieses Rassepferdes ist von mittlerer Länge, rechteckig und trocken. Das Profil von Nase und Stirn ist gerade und hat verschiedene Abstufungen. Der Hals ist kräftig und ziemlich hoch aufgesetzt. Der Rücken des Andalusiers ist eher kurz und die Schultern schräg. Die lebhaften Augen und der stets wache Blick fallen dem Pferdeliebhaber sofort auf. Durch seinen mittelgroßen, muskulösen und kompakten Rumpf mit der sehr harmonischen Oberlinie sind seine Bewegungen von hoher Eleganz und immenser Sprungkraft. Die andalusischen Rassepferde sind überaus gelehrige, intelligente und sensible Tiere.

 

Welche Disziplinen kann dieses edle Rassepferd erfüllen?
Schon bevor im Mittelalter die Zucht des Andalusiers intensiviert wurde, hatten viele Herrscher vorher bereits diese Rasse zu schätzen gewusst. Ob der Herrscher aus Rom, CALIGULA, als auch später RICHARD LÖWENHERZ und sogar NAPOLEON BONAPARTE schmückten sich mit dem schönen Andalusier. Sie wurden zunächst als Kriegspferd eingesetzt, aber später auch an den fürstlichen Höfen als Reitpferde und zu weiteren Züchtungen geschätzt. Aber noch heute ist das Zentrum der Pferdezucht in Spanien in Jerez de la Frontera, Seville und Cordoba. Ihren Ursprung hatte sie jedoch bereits im 15. Jahrhundert. Heute, wie schon bereits vor über 100 Jahren – zählen die eingetragenen Andalusier zur Rasse PRE = Pura Raza Española. Alle spanischen Pferde ihrer entsprechenden Abstammung werden dort zusammengefaßt. Der Andalusier gilt auch oft als Ein-Mann Pferd, da diese Rasse sehr personenbezogen ist und gegenüber Unbekanntem sehr vorsichtig reagieren können. Die Andalusier gelten als treu, mutig, haben immer einen klaren Kopf. Auch wird bei seriösen Züchtern auch ein großer Wert auf den Charakter des einzelnen Pferdes gelegt. Durch diese hochwertigen Qualitäten, die der Andalusier besitzt, hat er eine besondere Befähigung und absolute Eignung zur „Hohen Schule“. Dieses noble Rassepferd hat natürlich auch seinen Wert: Von einigen Tausenden von Euros bis auf den Wert eines besseren, neuen Mittelklassewagens kann man den Kaufwert eines Andalusiers beziffern!


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